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Der beste Diätplan zum Abnehmen

Geschrieben am 02. Mai 2024
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Der beste Diätplan zum Abnehmen

Ein Diätplan soll beim Abnehmen überflüssiger Pfunde helfen. Das Wort Diät kommt aus dem griechischen und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“ oder “Lebensweise“ verwendet. So beschäftigt sich die Diätetik heute noch mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise. Im deutschen Sprachgebrauch wird das Wort Diät meist in Verbindung mit der Ernährungsweise zur Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme oder zur Behandlung von Krankheiten verwendet. Obwohl es eigentlich eine grundsätzliche Ernährungsform beschreibt, wird es hierzulande eher als kurzfristiges Programm zur Gewichtsabnahme verstanden. Man kann zwar mit einer kurzfristigen Diät schnell abnehmen, muss aber langfristig bei einer Diät oder Ernährungsform bleiben, damit die verlorenen Pfunde nicht wiederkommen. Dafür wird häufig der Begriff der Ernährungsumstellung eingesetzt.

Nur die anfängliche Diät mit anschließender Ernährungsumstellung macht Sinn. Ersteres ohne das Zweite nicht. Deswegen sollte nach dem Diätplan zur Gewichtsreduzierung ein Ernährungsplan folgen, mit dem das abgenommene Gewicht gehalten werden kann. Das wird leider allzu oft vernachlässigt, weswegen viele Diätteilnehmer das abgenommene Gewicht nach einer gewissen Zeit wieder drauf haben. Wird zu schnell abgenommen, kommen durch den Jo-Jo-Effekt oft noch einige Kilos dazu, sodass man nach der Diät mehr wiegt als vorher. Vor allem in der Zeit der Ernährungsumstellung muss das Gelernte dauerhaft umgesetzt werden. Hier heißt es am Ball bleiben. Auch das kostet Zeit und Energie, ist aber für dauerhaftes und erfolgreiches Abnehmen extrem wichtig. Wird das zu lapidar gehandhabt, ist eine Gewichtszunahme nicht verwunderlich.

Wie erstelle ich einen Diätplan

Um einen vernünftigen Diätplan zu erstellen, muss am Anfang der individuelle Kalorienbedarf errechnet werden. Beim gesunden Abnehmen wird die Kalorienzahl im Diätplan um 20 Prozent reduziert. Wer schneller abnehmen möchte, kann die Reduktion noch erhöhen. Dabei sollten 40 Prozent jedoch nicht unterschritten werden. Ab einer Reduzierung von 50 Prozent entspräche das einer „FdH“-Diät und die ist alles andere als empfehlenswert. Je stärker der Kalorienbedarf reduziert wird, desto höher das Risiko für den Jo-Jo-Effekt.

Liegt der Energiebedarf z. B. bei 2500 Kalorien täglich, dann entspricht eine Reduktion um 20 Prozent einer Energiemenge von 2000 Kalorien pro Tag. Damit verliert man pro Woche ein Pfund Körperfett. Wird die Energiemenge um 40 Prozent reduziert, dann werden täglich 1000 Kalorien eingespart, was zu einer Gewichtsabnahme von einem Kilo pro Woche führt. Das ist aber wirklich die empfohlene Obergrenze. Im ersten Fall nehmen Sie gesünder und ohne zu Hungern ab. Langfristig werden Sie damit voraussichtlich mehr Erfolg haben. Aus den gleichen Gründen sollte bei einem Diätplan, eine Energieaufnahme von 1200 Kalorien pro Tag nicht unterschritten werden.

Vor- und Nachteile eines standardisierten oder fertigen Diätplanes

Der standardisierte Diätplan ist natürlich schnell erstellt, ausgedruckt oder gekauft. Aber passt dieser wirklich auf ihre individuellen Ziele und Bedürfnisse. Es fängt schon mit der passenden Kalorienvorgabe an. Weiter geht es mit den individuellen Vorlieben, Unverträglichkeiten und Lebensmitteln, die man gar nicht mag. Wenn hier schon ein großer Teil gar nicht passt, ist die Umsetzung im Alltag schwer und die Wahrscheinlichkeit des Aufgebens hoch. Die besten Aussichten auf Erfolg hat deswegen der ganz individuell erstellte Ernährungsplan.Merken

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