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Die besten Zubereitungsarten für Schweinefleisch

Geschrieben am 31. Mai 2024
Lebensmittel
Die besten Zubereitungsarten für Schweinefleisch

Schweinefleisch gilt besonders in Europa und Ostasien zu der am häufigsten gegessenen Fleischart. Knappe 50 kg verbraucht jeder im Schnitt pro Jahr. Besonders attraktiv macht das Schweinefleisch der günstigere Preis im Gegensatz zu Rind, Lamm und Co. Doch immer wieder steht das Fleisch aufgrund gesundheitlicher Bedenken in der Kritik.

Was steckt drin?

Schweinefleisch ist ein Sammelbegriff für alle essbaren Teile des geschlachteten Hausschweins. Es besteht in erster Linie aus Wasser, Protein, Fett, Vitaminen und Mineralstoffen. Schweinefleisch hat an sich einen besonders hohen Gehalt an Vitamin B1, liefert aber auch weitere B-Vitamine und die Vitamine A, E und K. Dies sind fettlösliche Vitamine. Ein Schnitzel deckt dabei schon den Tagesbedarf eines Erwachsenen an B1 und ca. den halben an B6. Kohlenhydrate sind nahezu 0 Gramm enthalten. Schweinefleisch ist auch eine prima Eisenquelle, jedoch hat Rindfleisch etwas mehr davon.

Die genaue Zusammensetzung ist jedoch bei verschiedenen Teilstücken sehr unterschiedlich. Die gängigsten Stücke sind Filet, Schnitzelfleisch meist aus der Oberschale, das Kotelett, Eisbein und Teile des fettigen Bauches. Im Groben gilt, desto mehr Fett (und Cholesterin) ein Teilstück enthält, desto geringer ist der Eiweiß- und Wasseranteil:

100 g kcal Wasser Eiweiß Fette Cholesterin
Filet 100 77,5 g 21,5 g 2,0 g 55 mg
Schnitzel (ohne Panade) 105 74,9 g 22,2 g 1,9 g 50 mg
Kotelett 150 66,9 g 20,3 g 5,2 g 60 mg
Eisbein 190 72,0 g 19,0 g 12,2 g 70 mg
Bauch 260 53,3 g 17,8 g 21,1 g 80 mg

Vergleich: Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle

Zubereitung und Verwendung – Die beliebtesten Teilstücke

  • Schinken / Keule / Schlegel: Der Schinken ist das größte Teilstück. Es besitzt einen dicken Knochen, wenn man diesen entfernt kann man den Schinken in folgende Teile zerlegen: Oberschale, Unterschale, Nuss und Hüfte. Aus Ober- und Unterschale werden häufig Schnitzel geklopft. Nuss und Hüfte sind gute Bratstücke. Steaks, Gulasch und Fondue sind gut aus der Hüfte herstellbar. Die Nuss ist sehr zart, so dass sie beim Fondue sogar das Filet ersetzen kann.
  • Nacken / Kamm: Der Nacken wird meist mariniert als Grillfleisch angeboten, denn er ist stark mit Fett durchwachsen. Beim Kurzbraten bleibt er deshalb saftig. Angeboten wird der Nacken mit Knochen in Form des Koteletts oder als Schweinenackensteak ohne Knochen. Schweinenacken ist auch zum Schmoren geeignet (Gulasch, Geschnetzeltes).
  • Filet: Das Filet ist wohl bei allen Tierarten das teuerste Stück. Es ist mager und bei nicht zu langem Braten schön saftig. Scheiben davon werden als Steaks und Medaillons kurz gebraten. Als Würfel geschnitten werden sie für Spieße und Fondue verwendet.
  • Dicke Rippe / Bruststück: Sie liegt zwischen Bauch und Schulter. Diese Teilstücke sind eher preiswert, da sie grobfaserig sind. Trotzdem sind sie zum Kochen oder Schmoren in Form von Gulasch oder Eintöpfen geeignet. Beliebt sind sie in Rippchen-Form. Der vordere Teil wird nach Auslösen der Rippen besonders zum Grillen oder als Rollbraten verwendet.
  • Bauch: Der Bauch ist ebenfalls sehr preiswert. Man kann ihn am Knochen oder ausgelöst erhalten. Der Fettgehalt ist deutlich höher. Deshalb ist er am ehesten als Kochfleisch geeignet, der Bauch wird allerdings auch gerne zum Grillen verwendet. Der überwiegende Teil der Schweinebäuche findet als Speck, Bacon oder in Wurstwaren Verwendung. Das obere Drittel wird als Spareribs angeboten.
  • Eisbein / Haxe / Schinkenbein: Ein hoher Knochen- und Sehnenanteil ist charakteristisch für diese Teilstücke. Frisch können sie gekocht, gebraten, geschmort oder gegrillt werden. Gepökelt und gekocht kennt man sie in Bayern als Schweinshaxen oder Eisbein mit Sauerkraut.

Schweinefleisch für die Gesundheit

Generell gilt, lieber wenig Fleisch zu essen, aber dafür von guter Qualität. Da Fleisch (von guter Qualität) nicht nur teurer ist, sondern auch viele gesättigte Fettsäuren enthält, ist es ratsam 1-2 mal pro Woche Fleisch zuzubereiten. Dies betrifft besonders die roten Fleischsorten wie Rind und Schwein. Gesättigt sind rund 45 % der Fettsäuren im Schwein. Auch in Wurst wie Mortadella oder Salami steckt viel Fett. Gerade ein erhöhtes Maß an diesen tierischen Fetten steht im Zusammenhang mit Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen oder sogar einer Krebsentstehung.

Frische & Haltbarkeit

Wenn Fleisch gekauft wird, sollte auf eine kräftig rosafarbene und trockene Schnittfläche geachtet werden. Gut marmoriertes Fleisch wird später saftiger, lassen Sie sich am besten beraten. Fleisch aus Bio-Haltung tut nicht nur dem Tier, sondern auch der Umwelt gut. Zudem sind die Tiere nicht mit so vielen Medikamenten voll gepumpt.

Nach dem Einkauf sollte das Fleisch ausgepackt und in einer Schüssel abgedeckt werden. Auf der kühlsten Stelle im Kühlschrank, meist auf der untersten Glasplatte, kann das Fleisch ein paar Tage gelagert werden. Zerkleinertes, frisches Fleisch wie Gulasch, Geschnetzeltes oder Hack sollte nicht länger als 24 Stunden aufbewahrt werden. Schweinefleisch lässt sich gut einfrieren.

Tipp: Knochenanteile erhöhen die benötigte Menge. Je Person rechnet man bis 150 Gramm ohne Knochen. Das Garen am Knochen hält das Fleisch aber meist saftiger.

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