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Die Vor- und Nachteile von rotem Fleisch

Geschrieben am 05. Mai 2024
Low-Carb
Die Vor- und Nachteile von rotem Fleisch

Rotes Fleisch

Zu der Kategorie „rotes Fleisch“ gehören die Fleischsorten von Rind, Schwein, Lamm, Kalb und Kaninchen. Die eisenhaltige Substanz Myoglobin ist für die rote Farbe verantwortlich. Myoglobin kommt in den Muskelzellen vor, speichert Sauerstoff und enthält sehr viel Eisen. Diese Form von Eisen kann der Mensch aufgrund seiner Struktur besonders gut verwerten, anders als pflanzliches Eisen. Rotes Fleisch enthält insgesamt mehr Mineralstoffe und Vitamine als mageres Geflügel, dafür aber auch mehr Fett. Durch viele gesättigte Fettsäuren sollte man Mahlzeiten mit rotem Fleisch auf 1 bis 2 Mal pro Woche beschränken.

Je 100 g Energie (kcal) Eiweiß (g) Fett (g)
Schweinefleisch (Filet) 116 20 4,0
Rindfleisch (Filet) 121 21,2 4,0
Kaninchen 152 20,8 7,6
Kochschinken 125 22,5 3,7
Fleischwurst 296 9,9 28,5
Salami 371 18,5 33,0
Speck 621 9,1 65,0

Verarbeitete Wurstwaren wie Schinken, Salami und Speck sollten möglichst sparsam verzehrt werden. Wurstwaren enthalten besonders viel Salz und gesättigtes Fett. Ein hoher Konsum erhöht das Risiko für Krebs- und Diabetes Typ 2-Erkrankungen. Empfehlenswerter wäre hier, auf den kalorienärmeren Kochschinken oder die magere Geflügelwurst zuzugreifen.

Insgesamt sollte man Fleisch bewusst und in Maßen genießen. Rotes Fleisch liefert wertvolle Proteine, Vitamine (Vitamin B), Mineralstoffe (Magnesium) und Spurenelemente (Eisen) mit einer hohen Bioverfügbarkeit. Gleichzeitig sollten viele Ballaststoffe verzehrt werden, um den Darm zu schützen. Ein Rindfleischfilet mit gedünstetem Gemüse eignet sich ideal als Low-Carb Abendessen.

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