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Feldsalat – Die Nummer 1 unter den Eisenlieferanten

Geschrieben am 31. Mai 2024
Lebensmittel
Feldsalat – Die Nummer 1 unter den Eisenlieferanten

Als Wintergemüse hat der Feldsalat von Oktober bis April Saison. Er gilt durch seine dunkelgrüne Farbe als der gesündeste Salat überhaupt. Das Gute am Feldsalat ist, dass das Hauptanbaugebiet in Deutschland liegt. Hier liegen die Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz an der Spitze. So erhalten wir den Salat frisch aus der Region. Wie der Name schon verrät, kommt der Blattsalat frisch vom Feld und wird auch heute noch per Hand geerntet.

Feldsalat für die Gesundheit

Neben Petersilie hat Feldsalat den höchsten, natürlich vorkommenden Eisengehalt unter den Gemüsesorten. Da Eisen besonders wichtig für den Sauerstofftransport im Blut ist, sollte ein Mangel unbedingt verhindert werden. Deshalb empfiehlt sich der Salat vor allem für Vegetarier und Veganer, die durch Fleischverzicht besonders auf ihre Eisenversorgung achten müssen. Generell bietet der Feldsalat reichlich Vitalstoffe. So bringt der kalorienarme Salat (nur 14 kcal/100 g) es z. B. auf 35 mg Vitamin C pro 100 g. Das stärkt unsere Abwehrkräfte und schützt uns in den Wintermonaten vor Infektionen.

Vitamin E, welches ähnlich wie Vitamin C wirkt, ist ebenfalls in dem Gemüse enthalten. So haben beide Vitamine eine antioxidative Wirkung auf den Organismus. Sie binden nämlich freie Radikale und wirken somit dem Alterungsprozess entgegen. Zudem sinkt das Krebsrisiko mit der Reduzierung der freien Radikalen. Eine weitere Stärke ist der hohe Gehalt an Beta-Carotin, welches in allen gelben, roten, orangenen und dunkelgrünen Gemüsesorten vorkommt. Hier gilt: je kräftiger die Farbe, desto mehr ist von dem Pflanzenstoff enthalten. Das auch als Provitamin A bekannte Beta-Carotin wirkt sich besonders positiv auf die Augen und Haut aus. Zudem reduziert es, wie Vitamin C und E, die Oxidationsprozesse im Körper. Auch Folsäure ist in einer großen Menge enthalten. Dieses Vitamin ist besonders wichtig um Arteriosklerose und damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Tipps zum Einkauf und zur Lagerung

Feldsalat lässt sich wenige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Am besten verarbeitet man ihn so frisch wie möglich. Eine zu lange Lagerung bedingt den Verlust der Inhaltsstoffe und ein rasches Welken der zarten Blätter. Beim Kauf sollten die Blätter eine schöne dunkelgrüne Farbe haben. Gelbe Blätter sind ein Zeichen für mangelnde Qualität.

Einsatz und Verwendung in der Küche

Der intensiv schmeckende Feldsalat macht bei der Zubereitung etwas Mühe. Zunächst müssen die feinen Wurzeln mit einem Messer entfernt werden. Anschließend sollte der Salat in kaltem Wasser gründlich gewaschen und dann geschleudert werden. So kann die restliche Erde entfernt werden. Verwendung findet er in allen Salatvarianten mit den unterschiedlichsten Dressings. Salatsoßen gibt man am besten, wie bei allen Salatsorten, erst kurz vor dem Servieren darüber. Somit verhindert man ein Zusammenfallen der dünnen Blätter.

Da der Salat von Natur aus ein kräftiges Aroma hat, passen weitere stark schmeckende Komponenten wie Nüsse oder bestimmte Käsesorten hervorragend dazu. Servieren kann man ihn auch zu Fleischgerichten oder gebratenem Speck.

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