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Die Vor- und Nachteile des Frittierens

Geschrieben am 31. Mai 2024
GesundVital Kochen
Die Vor- und Nachteile des Frittierens

Was passiert beim Frittieren?

Pommes, Donouts, Berliner, Apfelringe, Frühlingsrollen oder Falafel – all diese Dinge werden durch Fittieren gegart. Ziel dieses Garverfahrens ist, dass das Lebensmittel kross wird und sich eine Kruste um das Produkt bildet. Zudem saugt sich das Lebensmittel etwas mit Fett voll und erlangt dadurch einen verlockenden Geschmack und auch leider viele Kalorien.

1. Zunächst wird Öl in einer Pfanne, einem Topf oder einer Fritteuse auf ca. 140-180° C erhitzt.
2. Dann wird das Lebensmittel in das Öl gegeben. Ist das Fett nicht heiß genug, saugt sich das Lebensmittel mit Fett voll.
3. Das Lebensmittel wird so lang frittiert, bis es braun genug ist.
4. Danach kann man das fertig Frittierte auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Welches Öl eignet sich zum Frittieren?

Das Öl muss eine Temperatur von ca. 200 ° C aushalten, ohne dass es in schädliche Bestandteile zerfällt. Öle eignen sich aus gesundheitlicher Perspektive besser zum Frittieren als feste Fette, da diese schon schädliche Transfette enthalten. Sie haben eine hohe Anzahl ungesättigter Fettsäuren, welche für unseren Körper wertvoller sind. Allerdings sind diese meist nicht so lang und hoch erhitzbar. Raffiniertes Sonnenblumenöl ist z. B. eine gute Alternative. Nicht verwenden sollte man

  • Kalt gepresste Öle, denn sie bilden beim Erhitzen gesundheitsschädliche Stoffe: Leinöl, Distelöl, Walnussöl und Kürbiskernöl
  • Bei Olivenöl sollte kein „nativ“ oder „vergine“ verwendet werden. Auch sind Geschmacksneutrale Öle angenehmer.

Feste Fette haben dagegen einen höheren Rauchpunkt, da sie mehr gesättigte Fette enthalten. Sie spritzen auch weniger. Für die typischen Belgischen Pommes wird z. B. vorrangig Butterschmalz verwendet. Nicht verwenden sollte man jedoch

  • Butter, da der Rauchpunkt relativ niedrig ist. Sie spritzt auch sehr
  • Margarine schäumt und hat eine ungünstige Zusammensetzung.

Was kann man frittieren?

Eigentlich kann man alles frittieren, besonders eignen sich festere Lebensmittel: Fisch, Fleisch (Fondue), Tofu, Gemüse und Obst. Lebensmittel, welche schnell verlaufen wenn sie erhitzt werden, wie Feta, können vorher paniert werden. Viele Süßspeisen sind in einen Bierteig oder in eine anderen Teigmantel umhüllt, bevor es in die Fritteuse geht. Allerdings können auch Teige wie Donuts oder Spritzgebäcke im Fett ausgebacken werden.

Vor- und Nachteile des Frittierens

Vorteile: Das Frittieren ist meist sehr schmackhaft, da Fett ein Geschmacksträger ist. Es gibt vielen Gerichten seinen einzigartigen Geschmack. Eine relativ kurze Zubereitungszeit spricht für dieses Garverfahren.

Nachteile: Aus gesundheitlichen Aspekten überwiegen eindeutig die Nachteile. Die Lebensmittel werden durch das aufgesaugte Fett sehr kalorienreich und stopfen schnell. Bei panierten Lebensmitteln entstehen hochschädliche Transfette. Sie reichern sich im Öl an, weshalb man es ständig wechseln sollte. Durch Spritzer kann es zu Verbrennungen führen. Wegen den hohen Temperaturen ist der Nährstoffverlust relativ hoch.

Fazit: Frittierte Lebensmittel sollten nicht zu oft verzehrt werden!

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