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Ist die Dukan-Diät empfehlenswert?

Geschrieben am 31. Mai 2024
DiätenLow-Carb
Ist die Dukan-Diät empfehlenswert?

Die Dukan-Diät benannt nach dem Franzosen Pierre Dukan ist eine eiweißreiche, kohlenhydrat- und fettarme Diät, in deren Zentrum 72 proteinreiche Lebensmittel mit geringem Fettgehalt stehen. Im Zentrum steht Fleisch. Nach Aussage des französischen Arztes sind pflanzliche Proteine weniger wertvoll, da sie nie alle acht vom Organismus benötigten Aminosäuren liefern würden.

Wie funktioniert die Dukan-Diät ?

Die Dukan-Diät besteht aus vier Phasen, in denen die 72 proteinhaltigen Lebensmittel mit 28 Gemüsesorten kombiniert und in unbegrenzter Menge gegessen werden dürfen. Dabei werden keine Kalorien gezählt, was für Menschen mit starkem Übergewicht als hilfreich angesehen wird, da diese gewohnt sind größere Mengen an Nahrung zu sich zu nehmen. Die hohe Eiweißzufuhr soll den Muskelabbau während der  1. Phase, der sogenannten „Angriffsphase”, verhindern. Dabei müssen laut Dukan mindestens zwei Liter Wasser getrunken werden. Erlaubt sind auch ungesüßte Kräuter-, Grün- und Schwarztees sowie Softdrinks mit Süßstoff. Durch den erhöhten Eiweißstoffwechsel wird mehr von dem Stoffwechselendprodukt Harnsäure produziert, welcher über die Nieren ausgeschieden wird. Damit die Nieren gut arbeiten können und das giftige Stoffwechselprodukt ausscheiden können, ist das viele Trinken wichtig. Zusätzlich wird Kleie verzehrt, da durch die fehlenden Vollkornprodukte zu wenig Ballaststoffe aufgenommen werden. Die Kleie soll Verstopfungen und Darmträgheit vorbeugen.

Die erste Phase der Dukan-Diät: Angriffsphase

Die erste Phase entspricht einer Blitzdiät und sollte mindestens einen, höchstens jedoch 10 Tage dauern. Dadurch sollen sich schnell Erfolge einstellen. Diese Phase ist sehr eiweißreich und extrem fettarm. Alkohol, Fett, Zucker, Gemüse und Obst sind in dieser Phase nicht erlaubt. Täglich nur anderthalb Esslöffel Haferkleie. Rindfleisch, Kalbfleisch (nur fettfreies Fleisch, ohne Fett gegrillt oder gebraten), Huhn, Pute (beides ohne Haut), Innereien, Fisch, Meeresfrüchte, fettarmer Schinken, Eier, fettarme Milchprodukte; Soja und Tofu dürfen dagegen so viel gegessen werden, wie man möchte. Zum Würzen sind Kräuter, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Süßstoff erlaubt. In dieser Phase sollte man sich täglich 20 Minuten bewegen.

Die zweite Phase der Dukan-Diät: Stärkung

In der zweiten Phase darf jeden zweiten Tag zusätzlich Gemüse aus der Liste der 28 Gemüsesorten gegessen werden. Das in beliebiger Menge. Erlaubt sind Gemüsesorten wie Tomaten, Gurke, Spinat, Blattsalate, Lauch, Kraut, Pilze, Sellerie, Fenchel, Auberginen, Zucchini, Paprika, Karotten, Rote Rüben und Artischocken. Stärkehaltige Gemüse wie Kartoffeln, Mais, Erbsen oder weiße Bohnen bleiben weiterhin verboten. Diese Phase endet, sobald das Wunschgewicht erreicht ist. Die Menge an Haferkleie kann auf zwei Esslöffel täglich gesteigert werden und täglich sollte 30 Minuten Bewegung auf dem Programm stehen.

Die dritte Phase der Dukan-Diät: Konsolidierung

In dieser Phase soll das Gewicht gehalten werden. Pro abgenommenes Kilogramm Fett, sollte diese Phase zehn Tage eingehalten werden. Dadurch soll der Jo-Jo-Effekt vermieden werden. Erlaubt sind die Lebensmittel aus den ersten beiden Phasen und zusätzlich eine Portion Obst pro Tag (keine Bananen, Trauben und Kirschen), 2 Scheiben Vollkornbrot und 40 Gramm Hartkäse wie Gouda oder Emmentaler. Einen Tag pro Woche sollte die strenge Eiweißkost aus der ersten Phase eingehalten werden. Dafür dürfen 2 Genuss-Mahlzeiten, mit stärkereichen Lebensmitteln wie Nudeln, pro Woche eingebaut werden. Erlaubt sind jetzt auch fettreichere Proteine wie Schwein und Lamm.

Die vierte Phase der Dukan-Diät: Erhaltungsphase

In dieser Phase darf wieder alles gegessen werden. Jedoch sollte das Prinzip einer fettarmen und eiweißreichen Kost beibehalten werden. An einem Tag wird nach wie vor die strenge proteinreiche Kost beibehalten. Zusätzlich verordnet Dukan nun drei Esslöffel Haferkleie täglich und täglich 20 Minuten Bewegung wie Spazierengehen.

Vorteile der Dukan-Diät

Mit der Dukan-Diät kann vor allem in der ersten Phase schnell und viel abgenommen werden. Die Auswahl der Lebensmittel ist natürlich und zudem wird, durch den hohen Eiweißgehalt, dem Abbau der Muskulatur vorgebeugt.

Nachteile der Dukan-Diät

Die Ernährungsumstellung ist sehr radikal, was zu einem schnellen Abbruch führen kann. Durch die einseitige Ernährung kann es ferner zu Engpässen bei der Nährstoffversorgung kommen. In der ersten Phase ist der Eiweißanteil extrem hoch, was die Nieren stark belastet, da diese nicht unbegrenzt Harnsäure abbauen können. Der Verzicht auf Obst und Gemüse ist nicht empfehlenswert, da dies schlankmachende Lebensmittel mit einer hoher Vitalstoffdichte sind. Experten stufen diese Diätform als gesundheitsgefährdend ein. Vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Stoffwechselproblemen wird dringend davon abgeraten. So hat die Britische Gesellschaft für Ernährung diese Diät drei Jahre hintereinander als gefährlichste aller Promi-Diäten eingestuft.

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