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Kennst du die Unterschiede beim Balsamico Essig?

Geschrieben am 31. Mai 2024
Lebensmittel
Kennst du die Unterschiede beim Balsamico Essig?

Acteto Balsamico liegt seit Jahren im Trend und auch weltweit erfreut er sich zunehmend an Beliebtheit. Darum werden Varianten des traditionell aus Italien stammenden Essigs auch in Deutschland produziert. Mit 88 kcal und 15 g Zucker pro 100 ml ist dieser übrigens im Vergleich zu anderen Essigs sehr zucker- und kalorienhaltig.

Das Original

Aceto balsamico ist ein Essig aus der italienischen Provinz Modena oder Reggio Emilia. Er zeichnet sich durch eine dunkelbraune Farbe und einen süßsauren Geschmack aus. Der Name „Balsam“ deutet schon auf den gut riechenden, süßsauren Geschmack des Essigs hin. Ursprünglich hat dieser eine typisch dunkelbraune Färbung, es gibt ihn allerdings auch in helleren Varianten.

Den originalen Balsamessig nach traditioneller Herstellung findet man unter der geschützten Bezeichnung „Aceto Balsamico Tradizionale di Modena“. Im Supermarkt ist meist die günstigere Alternative „Balsamico di Modena“ erhältlich.

Herstellung des Balsamico

Bei der traditionellen Herstellung werden spezielle spätgelesene Trauben gekocht, so dass oft nur weniger als die Hälfte übrig bleibt. Diesen übrig gebliebenen Sirup filtert man. Nun wird er mit einem mindestens zehn Jahre alten Balsamessig sowie einem Anteil an frischen Wein versetzt. Zur Vergärung lagert man ihn mindestens über 60 Tage in Holzfässern. Die Holzarten der Fässer haben einen großen Einfluss auf den Geschmack. Je länger und älter der Essig ist, desto dickflüssiger und auch teurer ist er. Ein langer Reifeprozess ist allerdings auch sehr störanfällig aufgrund Bakterien, Insekten oder Temperaturschwankungen. Deshalb kann ein guter Essig auch schon mal bis zu 100 Euro kosten. Preisgünstiger, industriell hergestellter Balsamico wird meistens mit Verdickungsmitteln angereichert, da er reift. Außer Traubenmost enthält dieser neben zahlreichen anderen Zutaten noch Farbstoffe.

Verwendung in der Küche

Meist gibt man den Balsamessig mit einem hochwertigen, kaltgepressten Olivenöl über Salate. Besonders bei dem typisch italienischem Gericht Tomate-Mozzarella entfaltet sich der Geschmack des teuren Essigs. Ein paar Spritzer über Erdbeeren gelten ebenfalls als Delikatesse. Aber auch in Kombination mit Fleisch wie einem Steak macht sich der süßliche Geschmack sehr gut.

Balsamicocreme und Co.

Dank der sogenannten Crema di Balsamico wird keine aufwendige Vinaigrette für den Salat mehr benötigt. Speisen lassen sich im Nu dekorieren und auch für Fleischgerichte eignet sich die Creme als Dip. Dabei handelt es sich in der Regel jedoch nicht um einen eingekochten Balsamico. Die Produkte sind mit Preiselbeeren für den Geschmack, Verdickungsmitteln und Zusatzstoffen versehen. Angebrochene Cremes sollte man gekühlt schnellstmöglich aufbrauchen.

Übrigens: Weißer Balsamico wird aus Weißweinessig und Traubenmostkonzentrat hergestellt. Er behält seine helle Färbung, da er bei niedrigeren Temperaturen eingedickt wird.

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