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Kokosmehl – Die ideale Mehlalternative beim Abnehmen

Geschrieben am 31. Mai 2024
Low-Carb
Kokosmehl – Die ideale Mehlalternative beim Abnehmen

Kokosmehl wird in der gesundheitsbewussten Küche schon länger eingesetzt. Mittlerweile erlebt dieses Mehl eine immer stärkere Nachfrage, sodass es in immer mehr Supermärkten, Naturkostläden und Reformhäusern erhältlich ist. Das Mehl ist eiweiß- und ballaststoffreich und wird aufgrund des geringeren Anteils an Kohlenhydraten häufig in der Low-Carb-Ernährung eingesetzt. Zudem bewirkt es durch die vielen Eiweiße und Ballaststoffe eine länger anhaltende Sättigung, was die Gewichtsabnahme vereinfacht. Da es keine Gluten enthält, eignet es sich als gute Mehlalternative bei Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie).

Das Kokosnussfleisch wird erst getrocknet und entölt. Anschließend mahlt man es zu weißem Kokosmehl. Das ausgepresste Öl wird als Kokosöl verkauft. Da der größte Teil des Fettes vorher ausgepresst wurde, ist das Kokosmehl im Vergleich zu den Kokosraspeln deutlich fettärmer.

Einsatz von Kokosmehl in der Küche

Die Kokosmehle haben einen sehr hohen Ballaststoffgehalt und binden viel Flüssigkeit. Es eignet sich daher ideal als Bindemittel. So wird es schon lange in der asiatischen Küche als Bindemittel bei Soßen und Suppen eingesetzt. So wird das Gericht geschmacklich aufgepeppt und bekommt eine angenehmere Konsistenz im Vergleich zu den klassischen Mehlsorten oder Speisestärke. Zur Verbesserung der täglichen Ballaststoffaufnahme kann Kokosmehl auch dem Joghurt, Müsli, Dessert, Smoothie oder Milchshake eine schöne Kokosnote verleihen. Ein Esslöffel enthält bereits 5 Gramm Ballaststoffe. So viel wie kein anderes Mehl.

Backen mit Kokosmehl

Da Kokosmehl kein Klebereiweiß enthält, kann man es beim Backen nicht 1 zu 1 gegen das klassische Weizenmehl tauschen. Hinzu kommen andere Backeigenschaften. Austauschen kann man je nach Backwerk bis zu 25 Prozent des Mehls. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts, wird mehr Wasser gebunden. Das sollte durch mehr Flüssigkeit wie (z. B. Milch) oder ein zusätzliches Ei ausgeglichen werden.

Vorteilhaft bei den Kokosmehlen ist der süßliche Geschmack und das nussige Aroma. Vor allem beim Backen von Süßspeisen lässt sich dadurch gut am Zuckergehalt oder dem Süßungsmittel sparen. Daher ist es für süße Pfannkuchen, Muffins und Kuchen gut geeignet. Im Vergleich zum Weizenmehl entsteht beim Backen eine intensivere Geschmacksnote, die vielen Menschen besser mundet.

Kokosmehl selber machen

Alternativ zum entölten Kokosmehl kann man sein eigenes ganz einfach selber machen. Kokosflocken in einen Mixer geben und auf höchster Stufe fein mahlen. Dieses Mehl hat zwar einen deutlich höheren Fettgehalt und mehr Kalorien. Das kann man aber durch die Reduzierung anderer Fette wie z.B. Butter etwas ausgleichen werden. Das selbst gemachte Mehl hält sich mehre Tage im Kühlschrank.Merken

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