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Pektin – die gesunde Alternative zur Gelatine

Geschrieben am 31. Mai 2024
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Pektin – die gesunde Alternative zur Gelatine

Das Pektin ist ein löslicher Ballaststoff und wird hauptsächlich aus Äpfeln und Zitronen gewonnen. Es ist aber auch in Zuckerrüben, Himbeeren, Johannisbeeren, Quitten und anderen Früchten enthalten. Hier vor allem im Schalenbereich. In der veganen Küche wird es als pflanzliches Geliermittel anstelle von Gelatine eingesetzt. Da es reich an Ballaststoffen ist, liefert es kaum Kalorien, fördert aber die Sättigung. Die Ballaststoffe sind gut für die Darmflora und helfen bei der Entgiftung. So wie früher geriebener Apfel bei Durchfall eingesetzt wurde, kann man Pektin heute ebenfalls zur Linderung einnehmen. Vor allem morgens eingenommen, können die löslichen Ballaststoffe im Pektin den Cholesterinspiegel senken.

Anwendung von Pektin in der Küche

Das Pektin (meist Apfelpektin) ist in Pulverform und in flüssiger Form erhältlich. Vor allem für Marmeladen und Gelees wird es in der Küche eingesetzt. Es eignet sich aber auch für die Zubereitung von Tortenguss und Speiseeis. Ungefähr 15 Gramm Pektin benötigt man beim Einkochen von Marmelade für 1 Kilogramm Obst. Allerdings muss es aufgekocht werden und ist nicht für die kalte Zubereitung geeignet. Praktisch geliert Pektin am Besten mit Rohrzucker, Obstdicksäften oder Honig. Ebenso wie beim Agar Agar reicht es, die Früchte ein bis zwei Minuten aufzukochen. So werden nicht alle Vitalstoffe zerstört. Die Gelierkraft kann durch den Zusatz von Säuren verstärkt werden. Etwas Zitronen- oder Limettensaft geben zusätzlichen Geschmack und führen zu einem festeren Gelierergebnis.

Apfelpektin selber machen

Zur Gewinnung von Apfelpektin benötigt man die Schale sowie das Kerngehäuse vom Apfel. Alternativ kann auch die Schale von Zitronen genommen werden. Somit haben Sie eine gute Resteverwertung und ein ganz natürliches Geliermittel, frei von Zusatzstoffen. Ebenso verzichtet man auf Zucker und süßt mit gesünderen Alternativen.

Für die Zubereitung kocht man 1 Kilogramm Apfelreste mit 500 ml Wasser ca. 20 bis 30 Minuten unter dem Siedepunkt ein. Sobald die Apfelmasse weich ist, wird der Brei in ein Sieb gegeben, welches mit einem nassen und sauberen Geschirrtuch ausgelegt ist. Dann sollte der Brei bis zu 10 Stunden abtropfen. Danach wird die so gewonnen Flüssigkeit bis auf die Hälfte eingekocht und in Gläsern mit Schraubverschluss gefüllt. Diese werden 10 Minuten auf den Kopf gestellt und fertig. Ungefähr 250 ml flüssiges Apfelpektin benötigt man zum Gelieren von 1,5 kg Obst.

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