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Perlgraupen – Eine leicht verdauliche Alternative

Geschrieben am 31. Mai 2024
Lebensmittel
Perlgraupen – Eine leicht verdauliche Alternative

Graupen landen bei uns Deutschen durchschnittlich viel zu selten auf dem Speiseplan, doch scheinen sie langsam wieder in Mode zu kommen. Seit dem 17. Jahrhundert taucht dieses Nahrungsmittel in der Literatur auf. Auch Gräupchen, Roll- oder Kochgerste genannt, werden vor allem die Perlgraupen wegen ihrer ansehnlichen Form in Gerichte wie Risotto, Salate oder Suppen eingebaut.

Was sind überhaupt Graupen?

Graupen bilden den Überbegriff und zählen zu den Getreideerzeugnissen. Es gibt keine Graupenpflanze, sondern die kleinen Kügelchen werden aus Gerste- und Weizenkörnern hergestellt. Diese werden geschält, geschliffen und poliert. Dadurch entsteht die kugelige Graupenform. Je nach Schleifung entstehen verschiedene Größen, Formen und Qualitätsklassen. Die feinste Qualität besitzen die besonders kleinen runden Perlgraupen.

Übrigens: Durch das Schälen werden nahrhafte Randschichten des Korns und der Keimling entfernt, weshalb Graupen im Rahmen der Vollwerternährung im Allgemeinen nicht empfohlen werden. Hier fehlen wichtige Ballaststoffe, dennoch sind sie durch die Schälung leichter zu verdauen.

Das steckt drin

Wie bereits erwähnt, fehlen den Graupen die nährstoff- und ballaststoffreichen Schalen. Das unbehandelte Gerstenkorn hat demnach eine wesentlich höhere Nährstoffdichte. Deshalb stellen die Graupen gerade für Menschen mit Magen- oder Verdauungsschwierigkeiten eine gut verträgliche Mahlzeit dar. Sie sind reich an Kohlenhydraten und ausgesprochen fettarm.

Nährwert Kcal Kohlenhydrate Eiweiß Fett
Pro 100 g 330 kcal 71 g bis zu 10 g 1,4 g

Verwendung in der Küche

Perlgraupen werden den meisten als Suppeneinlage ein Begriff sein. Klare Gemüse- oder Hühnersuppen eignen sich klassischerweise für die leckere Einlage. Sie stellen somit eine Alternative zu den Suppennudeln oder -Reis dar. Verwechseln darf man sie nicht mit Suppennudeln, welche eine graupen-ähnliche Form haben und deshalb als „Suppengraupen“ bezeichnet werden. Den traditionellen Graupeneintopf mögen viele von Oma kennen. Dort haben sie eine Garzeit von ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze.

In der polnischen Küche und zunehmend auch der deutschen werden die Graupen zudem als Beilage verwendet. So können die kleinen Gerstenkugeln wie Reis auch als Risotto zubereitet werden und bringen somit Abwechselung in den Alltag. Die eher geschmacksneutraleren Perlgraupen, ähnlich wie Milchreis zubereitet, sind auch als süße Speise verwertbar. Im Obstsalat z. B. sorgen sie für mehr Sättigung durch ein volleres Mundgefühl.

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