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Vitamin K – Der Schutzpanzer gegen Osteoporose

Geschrieben am 31. Mai 2024
Vital Kochen
Vitamin K – Der Schutzpanzer gegen Osteoporose

Vitamin K ist ein essentieller und fettlöslicher Nährstoff, welcher in vielen grünen Gemüsesorten wie Kohl und Spinat enthalten ist.

Doch, wofür brauchen wir Vitamin K überhaupt?

Bekannt ist Vitamin K für seine Rolle bei der Bildung von Gerinnungsfaktoren für unser Blut. Es kann also bestimmen, wie unser Blut verklumpt. Dies ist z.B. bei Verletzungen wichtig. Hier verhindert eine ausreichende Blutgerinnung, dass zu viel Blut aus den verletzten Gefäßen austritt. Des Weiteren hat Vitamin K einen Einfluss auf den Knochenstoffwechsel. Bei Frauen wird in den Wechseljahren aufgrund der Hormonumstellung vermehrt Knochenmasse abgebaut. Vitamin K hemmt diesen Prozess. Darüber hinaus sind weitere Funktionen des Vitamins Gegenstand der heutigen Forschung, wie z. B. die Rolle von K2 bei der Verhinderung von Arterienablagerungen.

Was passiert also bei einem Vitamin K Mangel?

Fehlt Vitamin K, wirkt sich das auf unser Gerinnungssystem aus. Ab einer bestimmten Konzentration kann es zu spontanen und langanhaltenden Blutungen kommen. Auch belegt eine Studie mit über 70.000 Frauen, dass bei ausreichender Zufuhr von Vitamin K mit der Nahrung ein deutlich niedrigeres Risiko für eine Oberschenkelhalsfraktur besteht. Daraus ist zu schließen, dass die Knochengesundheit und ein Osteoporose-Risiko im Altern mit einem Vitamin-K-Mangel zusammenhängt.

Auch wenn Deutschland nicht durch einen Vitamin K- Mangel gekennzeichnet ist, sollten gerade ältere Menschen auf eine ausreichende Aufnahme achten. Chronische Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika) können auf Dauer einen negativen Einfluss auf den Vitamin K-Haushalt haben. Fettresorptionsstörungen und Lebererkrankungen können ebenfalls die Aufnahme beeinflussen. Diese Menschen gehören zur Risikogruppe.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist für Gesunde eine Überversorgung mit Vitamin K aus der Nahrung auch in hohen Dosen nicht schädlich. Bei Neugeborenen allerdings droht ein Zerfall der roten Blutkörperchen.

Wie hoch ist der Bedarf?

Der Bedarf ist durch eine vollwertige Ernährung schnell gedeckt. Für den Bedarf hat die DGE Schätzwerte herausgegeben.

Bei Säuglingen bis zu dem 15. Lebensjahr staffelt sich der Bedarf von 4 auf 50 µg/Tag. Ab dem 15. Lebensjahr erstreckt sich der Wert bei Frauen von 60-65, bei Männern von 70-80 µg/Tag. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf nicht erhöht, er steigt nur ab dem 51 Lebensjahr.

Da sich ein Vitamin K- Mangel durch eine Störung der Blutgerinnung bemerkbar macht, werden für den Vitamin K-Status meist Laborparameter aus der Gerinnungsdiagnostik verwendet. Die Plasmawerte von Vitamin K1 variieren enorm und der Normbereich kann Werte zwischen 50 und 900 ng/l annehmen.

Wo ist Vitamin K zu finden?

Grünes Blattgemüse wie zum Beispiel Spinat, Salat und Kohl ist reich an Vitamin K. Das Vitamin steckt auch in Hülsenfrüchten wie Linsen oder Soja. Ebenso weisen Weizenkeime, Zwiebeln, Pilze oder Möhren einen höheren Gehalt auf.

Babys müssen ihren Bedarf über die Muttermilch decken. Allerdings genügt dieser Vitamin-K-Gehalt nicht, um die Speicher genügend zu füllen. Deshalb erhalten Neugeborene in Deutschland vom Arzt eine Vitamin-K-Supplementation.

Auch sind unsere Darmbakterien in der Lage, Vitamin K herzustellen. Die Bakterien kommen an den Stellen im Darm vor, in denen weniger fettlösliche Vitamine vom Körper aufgenommen werden. Allerdings trägt die Eigenproduktion kaum zur ausreichenden Versorgung bei.

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