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Wirsing – Schon mal Wirsingchips als gesunde Chips-Alternative ausprobiert?

Geschrieben am 31. Mai 2024
Lebensmittel
Wirsing – Schon mal Wirsingchips als gesunde Chips-Alternative ausprobiert?

Früher galt Wirsing als Arme-Leute-Essen. Erst heute wird die gesundheitliche Wirkung geschätzt, sodass mittlerweile sogar Sterneköche mit ihm kochen. Ursprünglich kommt er aus den Ländern rund ums Mittelmeer. Heutzutage baut man ihn aber auch in Deutschland, Großbritannien, in den Niederlanden, Frankreich, Polen und Russland an.

Wirsing für die Gesundheit

Mit 25 Kalorien auf 100 g zählt auch der Wirsing, wie fast alle Kohlsorten, zu den kalorienarmen Gemüsesorten. Auf Grund der geringen Kaloriendichte und des hohen Vitalstoffgehaltes, kann man sich an ihm so richtig satt essen. Er enthält wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Kalium, welche unserem Organismus hinsichtlich des Immunsystems und des Sauerstofftransportes positiv beeinflussen. Erwähnenswert ist auch der hohe Gehalt an Vitamin A, welches sich auf den Sehvorgang und das Zellwachstum besonders auswirkt. Wirsing zählt zu einem der wichtigsten Lieferanten für Vitamin C. Auf 100 g Wirsing kommen ganze 50 mg. Ein Apfel im Vergleich hat dagegen nur 12 mg.

Tipps zum Einkauf und zur Lagerung

Das Gemüse ist fast das ganze Jahr über erhältlich. Unterschieden wird hier in Sommer- und Herbstwirsing. Im Gegensatz zu seinen engen Verwandten, wie Rot- oder Weißkohl, hat er nicht nur äußerlich eine andere Struktur, sondern ist auch viel feiner im Geschmack und der Konsistenz. Je frischer der Wirsing gegessen wird, desto höher ist sein Vitalstoffgehalt. Jedoch lässt er sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen lagern. Vor dem Einfrieren sollte man den Kohl waschen und blanchieren.

Einsatz und Verwendung in der Küche

Der Kohl ist relativ pflegeleicht. So muss man lediglich die äußeren Blätter entfernen und nach dem halbieren den festen Strunk in der Mitte herausschneiden. Häufig verwendet wird er in Kohlrouladen, Eintöpfen oder auch in Nudelgerichten. Möchte man den typischen Kohlgeruch reduzieren, dann hilft etwas Essig im Kochwasser. Beliebt sind auch Wirsing-Chips, welche als gesunde Alternative zu fettigen Kartoffelchips gelten. Diese kann man gut selber herstellen. Dazu wird der Strunk der Blätter entfernt. Dann werden die Blätter in gleich große Stücke geschnitten. Aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Paprikapulver wird eine Marinade gerührt, welche in die Blätter einmassiert wird. Wer es etwas schärfer mag, gibt noch etwas Chili dazu. Dann werden sie ca 40 Minuten bei 120 ° Umluft getrocknet.

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